
Historie
Der Verein wurde 1983 in einer Zeit des Aufbruchs für die Kunstförderung gegründet. Einer der Initiatoren war der Plettenberger Bildhauer Peter Klassen; sein Vorbild war die "Werkstatt Altena". Das erste Stipendium fand 1984 in bescheidenen Räumlichkeiten im Bauernhaus am Soen mit Angela Räderscheidt statt. Seit dieser Zeit wurden 25 Künstler gefördert. Dieses Vorhaben konnte nur mit finanzieller Unterstützung der Stadt Plettenberg und vieler Spender sowie durch den persönlichen Einsatz der Mitglieder gelingen.
Vorsitzende war von 1983 bis 1997 Helmi Schwarz.
In den Anfangsjahren fand das zuerst ganzjährige Anwesenheitsstipendium im Haus Neue Straße 7 statt.
Seit 1993 vermietet der Plettenberger Industrielle und Unternehmer Horst Köster dem Verein ein geräumiges Haus im historischen Zentrum der Stadt hinter der romanischen Christuskirche.
Das Vereinslogo hat der Plettenberger Werbegrafiker Hartmut Gunkler entworfen.


Ziele
Die Ziele des Vereins bestehen darin, jungen Künstlern nach ihrer akademischen Ausbildung einen Freiraum zu schaffen, in dem sie ohne Druck von Außen, den Fallen des Marktes, sich in Ruhe ausprobieren können. Die Künstler können neue Themenfelder besetzen und das Stipendium auch als sechsmonatigen Ankerpunkt begreifen, wo Kommunikation entsteht.
Mit den Vereinsmitgliedern, Bürgern und anderen Künstlern entstehen menschliche Begegnungen, die allen Beteiligten viel geben. Aus unseren Kontakten wissen wir, dass fast alle ehemaligen Stipendiaten weiter in ihrem künstlerischen Beruf tätig sind. Daher versteht sich die Werkstatt Plettenberg auch als Regulativ zur Event-Kultur, die sehr schnelllebig ist. Unser Budget ermöglicht es uns, über das Stipendium hinaus noch weitere Ausstellungen pro Jahr durchzuführen. Auch hier setzen wir auf Qualität und Nachhaltigkeit im Werk.
Download:
Vereinssatzung
Liste der Vorstands- und Beiratsmitglieder
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